Die Geschichte der Yogamatte

Die Geschichte der Yogamatte

Yoga gehört wohl zu einer der bekanntesten und beliebtesten Sportarten weltweit. Entsprechend scheint die Yogamatte eines der beliebtesten Sportutensilien geworden zu sein. Nicht nur beim Yoga, sondern auch bei anderen Kraft- und Sporttrainings gehört die Matte einfach dazu. Doch viele stellen sich die Frage, ob die Yogamatte überhaupt nötig ist. Und woher kommt eigentlich der Brauch, auf der Yogamatte zu trainieren? In diesem Beitrag reisen wir mit dir zum Ursprung der Yogamatte und erklären dir was es mit der Geschichte hinter der Yogamatte auf sich hat. Zudem zeigen wir dir, was der Vorteil der Yogamatte ist und welche Yogamatte die richtige für dein Training sein könnte. 

Die Geschichte hinter der Yogamatte 

Yoga wurde ursprünglich nicht als ein Sport gesehen, sondern als ein spiritueller Weg und eine philosophische Lehre. Yoga ist seit ungefähr 3000 bis 4000 Jahren bekannt und kommt ursprünglich aus Indien. Den indischen Yogis ging es vor allem darum, ihren Körper geschmeidig zu halten und den Geist zu beruhigen, um den  Weg der Selbstkenntnis zu folgen.


Entgegen der landläufigen Meinung wurde Yoga tatsächlich schon zu Beginn seiner Zeit auf Matten trainiert. Die Matten sahen jedoch etwas anders aus als wir sie heute kennen, denn anfangs wurden Yogamatten aus Gras und Blättern, Baumwolle oder Tierfell hergestellt. Der Glaube, der dahinter steckt, war es den Yogi vom Boden zu trennen. Es wurde angenommen, dass wenn der Yogi den Bode berührt die Energie an die Umgebung verloren gehe. Yoga ist schließlich schon von Beginn der Zeit eine spirituelle Praxis gewesen, bei der durch das Ausüben von Asanas – den klassischen Yogaübungen – überschüssige Energie erzeugt werden soll. Diese überschüssige Energie soll dann vom Yogi verwendet werden, um durch Meditation höhere Bewusstseinszustände zu erreichen.


Frühere Yogamatten

In vielen alten Yogi-Schriften wird beschrieben, dass die typischste der Unterlagen für Yoga-Asanas und Meditation Tierfelle waren. Die Felle stammten jedoch von natürlich gestorbenen Tieren, da strikt das Prinzip „Ahimsa“ verfolgt wurde – ein Glaubenskonzept der Gewaltlosigkeit. Der Vorteil solcher Unterlagen war, dass sie weich und rutschfest waren, womit Yoga auch im Freien praktiziert werden konnte. Viele Yogamatten wurden aber auch häufig aus Gras oder Blättern hergestellt. Im frühen Indien wurde zudem häufig auf speziellen Yoga Teppichen trainiert. Solche Teppiche wurden häufig geknüpft oder gewebt und sind noch heute in Indien sehr verbreitet. Das Sitzen oder Liegen auf solchen Baumwollmatten wurde häufig als viel komfortabler und praktischer empfunden. Dazu trugen solche Teppiche häufig auch noch besonders schöne Ornamente. Auch als Yoga sich in den Westen verbreitete wurde der Yoga Teppich mit nach Europa getragen und verwendet. 


Moderne Yogamatten

Die moderne Yogamatte wie wir sie kennen ist tatsächlich eine westliche Erfindung, die mittlerweile jedoch weltweit eine bedeutende Trainingsunterlage für Menschen aus aller Welt geworden ist. Die Erfindung geht auf die britische Yogalehrerin Angela Farmer zurück. Als sie 1967 in München Yoga unterrichtete, entdeckte sie eine Unterlage, die unter den Yoga-Teppich gelegt wurde, um sie vor dem Verrutschen zu schützen. Schließlich begann sie Yoga auf genau dieser Unterlage zu machen und ihre Schüler taten es ihr nach. Nach einer Zeit beschloss ihr Vater, der in England wohnte, das allererste Yogamatten Geschäft zu eröffnen.


Die Materialien dazu kamen von einer Firma in Deutschland, die jene Teppichunterlage erfunden hatte, die Angela für sich entdeckt hatte. Angelas Vater bekam mit der Zeit nach und nach immer mehr Anfragen aus den USA. Vor allem bei Yoga Praktizierenden im Westen, die keine lange Tradition auf Teppichen, Holzböden oder grasbewachsenen Flächen zu üben verbanden, war die Matte die perfekte Wahl. 


Varianten von Yogamatten

Die Produktion und das Design von Yogamatten entwickelten sich vor allem in den 1980er und 1990er Jahren weiter. Mittlerweile gibt es Yogamatten in unzähligen Varianten. Die beliebteste Form der Matten sind Kunststoffmatten beziehungsweise die sogenannten "Sticky Mats“. Diese sind zumeist aus PVC, einer Art Kunststoff, hergestellt. Der zentrale Vorteil ist, dass diese recht langlebig und leicht zu reinigen ist. Ein weiteres typisches Material für Yogamatten ist TPE oder auch thermoplastisches Elastomer. Dieses ist eine Kombination aus Gummi und Kunststoff. Der Nachteil solcher Yogamatten ist jedoch vor allem, dass Plastik und Latex die Umwelt und damit auch Tieren und Menschen extrem schaden. Zudem absorbieren synthetische Yogamatten oft nur sehr schlecht Gerüche und halten diese sogar eher fest. Dies stellt vor allem beim Krafttraining ein großes Problem dar. 


Mittlerweile gibt es jedoch auch für die klassische Yogamatte, die wir kennen natürliche Alternativen. So gibt es überall Yogamatten aus natürlichen Materialien wie Jute, Naturkautschuk, Baumwolle oder Kork. Diese sind eine sehr nachhaltige Alternative und geben dir ein gutes Gefühl beim Yoga.


Ein weiterer zentraler Vorteil der Kork-Yogamatten ist, dass sie von Natur aus selbstreinigend sind. Kork zeichnet sich nämlich durch seine antimikrobiellen Eigenschaften aus: Er enthält sogenannte Phenole , welche Bakterien und Pilze abtöten. Dadurch kann deine Matte sauber bleiben und frei von jeglichen Schweiß- und Körpergerüchen. Kork weist Gerüche ab und verströmt dazu einen natürlichen holzigen Duft. Zudem ist er besonders stabil und langlebig. Damit bieten natürlichen Korkmatten eine perfekte natürliche Unterlage zum Trainieren. Sie ist nicht nur praktisch, sondern auch gut für die Umwelt und für dich. 

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Datum

15. April 2022

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