10 Tipps, wie du zum Tierschutz beitragen kannst

10 Tipps, wie du zum Tierschutz beitragen kannst

Tiere sind für unseren Planeten und den Menschen von essenzieller Bedeutung. Jedoch sind zahlreiche Arten vom Aussterben bedroht. Allein in Deutschland sind schätzungsweise über 7000 Tierarten gefährdet oder akut vom Aussterben bedroht. Nach der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN sind es weltweit mittlerweile fast 37.500 Tier- und Pflanzenarten, die vom Aussterben bedroht sind. Hinzu kommt, dass Tiere zu unseren Nutzen extrem gequält und getötet werden. Zwar lässt sich dieses Problem nicht völlig allein lösen, aber jeder Einzelne kann einen großen Beitrag leisten, um Tiere mehr zu schützen. In diesem Artikel geben wir dir 10 Tipps, wie dir dies gelingen kann. 

1. Ernähre dich vegan 

Die Umstellung deiner Ernährung auf rein pflanzliche Produkte ist der erste Schritt und womöglich größte Beitrag, den du zum Schutz von Tieren leisten kannst. Denn nicht nur die Tiere leiden unter der Massentierhaltung der heutigen Gesellschaft: Auch der Klimawandel, Wasserknappheit und der Welthunger werden erheblich durch unseren Fleischkonsum verursacht. 
Durch den Verzicht auf Fleisch und andere tierische Produkte wie Milch und Eier kannst du besonders Nutztieren wie Schweine, Kühe und Hühner vor körperlicher und seelischer Qual bewahren. 
Abgesehen davon ist Vegetarismus und Veganismus besser für unsere Umwelt und unser Klima. Wenn wir alle uns ausschließlich vegan ernähren würden, würden nämlich die landwirtschaftlich genutzten Flächen um rund 75 % verringert. Nutztiere stellen einer der größten Treibhausgasquellen dar und machen gemessen in CO₂-Äquivalenten ganze 18 % der globalen Treibhausgasemissionen aus. Zudem wird durch die Fleischproduktion erhebliche Mengen an Wasser verschwendet: So verbraucht nur ein Kilogramm Rindfleisch rund 5.400 Liter Wasser und in ein Kilogramm Schweinefleisch circa 5.990 Liter Wasser. Auch die Milchproduktion ist nicht ohne: Jeder Liter Milch verbraucht ungefähr 1.000 Liter Wasser.
Durch die Umstellung auf vegane Nahrung kannst du also nicht nur Tiere, sondern auch die Umwelt und den Menschen schützen.


2. Verzichte auf Mode aus Leder, Pelz, Daunen oder ähnliches 

In der heutigen Modewelt kann es ziemlich schwierig sein, Kleidung oder Schuhe zu finden, welche vegan sind. Nicht selten verstecken sich in unseren Lieblingskleidungsstücken und Modeprodukte tierische Inhaltsstoffe. Die Produktion von Kleidung auf Tiermaterial ist nahezu immer mit tierischem Leid verbunden. Wenn du Tiere schützen möchtest, solltest du folglich auf vegane Kleidung achten. Die Etikette mit den Kleidungsinhaltsstoffen kann dir darüber Auskunft geben. Falls du keine Informationen findest, kann es auch helfen, die Kleidungsmarke - und das Kleidungsstück zu googeln oder den/ die Verkäufer*in einfach zu fragen. 
Unter veganer Kleidung sind alle Kleidungsstücke zu verstehen, die ohne tierische Materialien hergestellt wurden. Vielleicht kommt dir jetzt zuerst Leder, Pelz und Wolle in den Sinn. Jedoch gibt es noch viel mehr Stoffe, die aus tierischen Ursprung sind. Beispielsweise werden Daunen für Jacken und Parkas verwendet, Regenjacken bestehen häufig aus Bienenwachs und auch Seide findet sich in vielen Blusen und Kleidern wieder. 
Zudem entstehen viele Farbstoffe und Klebstoffe aus tierischer Basis. Um Kleidung mit einem guten Gewissen zu kaufen, lohnt es sich daher allemal genauer über die Kleidung zu informieren.


3. Kaufe nur nachhaltige Mode 

Wenn du noch einen Schritt weiter gehen möchtest, solltest du beim Kauf von Mode zudem möglichst auch auf eine nachhaltige und ethisch vertretbare Produktion und Herstellung achten. Bei Kleidung mit dem Fairtrade-Siegel kannst du davon ausgehen, dass sie auf Basis von menschlichen und gerechten Arbeitsbedingungen hergestellt wurde. 
Kleidung aus Bio-Rohstoffen ist außerdem viel natürlicher und umweltschonender als synthetische Produkte. Bei diesen werden nämlich im Gegensatz zu synthetischen Rohstoffen keine Pestizide, Insektizide oder chemischen Dünger eingesetzt, welche die Umwelt und damit das menschliche und tierische Wohl schaden. Abgesehen davon ist Kleidung aus lokaler Produktion zu empfehlen, da bei dieser lange Transportwege entfallen und so eine Menge CO₂ eingespart wird. 
In Hinblick auf Umwelt- und Tierschutz ist auch Mode zu empfehlen, welche aus schnell nachwachsenden Rohstoffen hergestellt wurden. Bambus kann zum Beispiel an einem Tag bis zu einem Meter pro Tag nachwachsen, weshalb seine Verwendung einen äußerst geringen Einfluss auf die Umwelt hat. Auch die Verwendung von Ananas-Blätter für Produkte ist sehr nachhaltig, da diese bei der Ananas-Ernte sowieso übrig bleiben. Ein in der Modeindustrie besonders beliebter Stoff ist Kork. Dieses wird aus der Rinde von Korkeichen hergestellt. Entgegen der landläufigen Meinung ist das Ernten der Rinde tatsächlich hilfreich für die Bäume, da sie dadurch schneller wachsen und länger leben können. Damit hat es sogar gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Umwelt.

4. Kaufe nur vegane Kosmetikprodukte 

Auch in Mengen an Kosmetikprodukten verstecken sich tierische Bestandteile. Fischschuppen, Insekten, Milch und Eier sind nur wenige Beispiele dafür. Sehr viele Lippenstifte bestehen beispielsweise aus zerquetschten Läusen. In Nagellacken und Mascara sind abgesehen davon häufig Fischschuppen enthalten. Etwas bekannter ist die Tatsache, dass einige Kosmetikprodukte noch heute an Tieren getestet werden, wobei die Tiere extreme Qual erleiden. 
Um auch das Wohl der Tiere bestmöglich zu schützen, solltest du daher auf die Inhaltsstoffe auf der Rückseite der Kosmetika beziehungsweise auf der Verpackung achten. Wenn auf der Rückseite beispielsweise das PETA-Logo zu sehen ist, kannst du darauf vertrauen, dass die Produkte vegan sind und keine Tiere dafür gequält wurden. 

5. Mache deinen Garten oder Balkon zu einem Tierparadies 

Wenn du einen eigenen Balkon oder sogar Garten hast, kannst du einiges für Tiere tun. Zunächst kannst du mit dem Pflanzen von heimischen Wildpflanzen Insekten wie Schmetterlingen und Bienen einen großen Gefallen machen. Aber auch mit größeren Pflanzen kannst du Tieren wie Vögel ein Lebensraum und Nahrungsquelle bieten. Vielleicht überlegst du dir einen Teich zuzulegen. Dann kannst du einigen Wassertieren wie Fröschen und Fische ein Zuhause bieten. 
Wenn du Erde kaufst, solltest du darauf achten, dass diese torffrei ist. Torf kann nämlich zwar viel Wasser aufnehmen, jedoch kann es dieses aber auch genauso schnell wieder abgeben. Bei hohen Temperaturen besteht damit die Gefahr, dass deine Pflanzen austrocknen. Außerdem zerstört der Abbau von Torf jahrhundert- bis sogar jahrtausend alte Moore und damit einen Lebensraum von zahlreichen Pflanzen und Tieren. 
Auch der eigene Anbau von Obst und Gemüse anstatt das Kaufen dieser im Supermarkt kann deine Umwelt und zugleich zahlreiche Tiere schützen. Schließlich sparst du dadurch nicht nur lange Transportwege, sondern auch Verpackungsmüll. Zumeist ist der Anbau von eigenen Gemüse und Obst sogar sehr viel gesünder und kostengünstiger.


6. Trage zum Umweltschutz bei 

Umweltschutz und Tierschutz sind miteinander verbunden: Immer wenn du deine Umwelt schützt, schützt du nämlich auch den Lebewesen und Menschen. Falls dein Herz für Tierschutz schlägt, solltest du also auch unbedingt darauf achten, deinen CO₂-Fußabdruck möglichst gering zu halten. 

7. Sammle Müll aus der Natur 

Egal ob auf dem Strand, im Park oder im Wald, nahezu überall befindet sich irgendwo auch Müll, der nicht nur die Umwelt zerstört, sondern auch den Lebensraum von zahlreichen Tieren. Mit dem Sammeln von Müll kannst du damit einige Tiere schützen. So kannst du beispielsweise verhindern, dass Vögel aus Plastikstücken ihr Nest bauen oder sich darin verfangen. Wenn Vögel ihre Nester aus Plastikfäden bauen, kann es nämlich dazu kommen, dass das Regenwasser nicht abfließen kann und ihre Brut ertrinkt. Beim Sammeln von Müll am Strand kannst du verhindern, dass Fische und andere Meerestiere den Müll nicht gemeinsam mit ihrer Nahrung aufnehmen und so sterben.


8. Verzichte auf Plastik

Die riesigen Mengen an Plastikmüll in den Meeren sind eines der größten Herausforderungen der heutigen Gesellschaft. Meerestiere und Tiere, die in der direkten Umgebung des Meeres wohnen, gehören zu den ersten, die an den extremen Folgen der Plastikmüllberge leiden. Zum Schutz der Tiere solltest du daher auf Plastikverpackungen und Produkte mit Mikroplastik bestmöglich verzichten und auf nachhaltige Alternativen setzen. Nicht nur die kleinen Tiere wie Fische und Schildkröten sind davon betroffen. Selbst große Tiere wie Delfine und Wale sterben häufig daran, wenn sie den Müll mit ihrer Nahrung aufnehmen oder sich darin verfangen. 

9. Unterstütze eine Tierschutzorganisation, gehe auf Tierschutzdemonstrationen oder unterzeichne Petitionen 

Neben den genannten Punkten, kannst du dich auf direkt in einer Tierschutzorganisation engagieren, auf einer Tierschutzdemonstration gehen oder eine Petition unterzeichnen. Du könntest zum Beispiel etwas Geld spenden und so Tieren direkt helfen. Tierschutzorganisationen werden schließlich kaum staatlich gefördert und freuen sich deshalb auf jede kleine Spende. 

10. Adoptiere ein Tier

Wenn du einem Tier langfristig deinen Schutz und Liebe schenken möchtest, wird womöglich die Adoption eines Haustieres eine gute Entscheidung sein. Dann solltest du vielleicht zunächst in Betracht ziehen ein Tier aus dem Tierheim, anstatt von einer Zucht zu kaufen. Die Tiere im Tierheim sehnen sich sehr nach einem Zuhause: Du kannst einem traurigen Tier so direkt eine Freude machen, wenn du es wieder kräftig und munter pflegst.



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Datum

18. Januar 2022

Kategorien

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Umwelt

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