7 Tipps für mehr Nachhaltigkeit zur Weihnachtszeit
Die Weihnachtszeit rückt immer näher und damit auch eine Zeit, die von reichlich Konsum geprägt ist. Ob der Kauf von Weihnachtsgeschenke, in Plastik verpackte Süßigkeiten oder Festessen mit Mengen an Fleisch: Dass Weihnachten nicht sonderlich nachhaltig ist, ist offensichtlich. Doch mit ein paar Ideen kannst du Weihnachten auch nachhaltig feiern und genießen. In diesem Beitrag geben wir dir 7 Tipps, wie du in der Weihnachtszeit für mehr Nachhaltigkeit sorgen kannst.
Nachhaltige Weihnachtsgeschenke
Das Finden von passenden Geschenken ist häufig schwierig. Ob Plastikspielzeug, unnachhaltige Beauty-Produkte oder haufenweise Kleidung: Die meisten Weihnachtsgeschenke sind kaum ressourcenschonend und produzieren jede Menge Müll. Dir stehen jedoch viele Optionen offen, mit denen du anderen auf nachhaltige Weise eine Freude bereiten kannst. Zunächst könntest du versuchen auf Flohmärkten, in Secondhandläden oder auf Plattformen wie eBay und Vinted Geschenke zu kaufen. Manche der Produkte dort sind sogar in ungebrauchten oder nahezu neuen Zustand. Falls du jedoch etwas Neues verschenken möchtest, solltest du möglichst auf ein nachhaltiges Material, Produktion und gerechte Arbeitsbedingungen achten. Siegel wie „Fairtrade“ und die Angaben zu den enthaltenen Materialien sowie Herkunft der Produkte, können dir dazu helfen. Mittlerweile gibt es auch viele Online-Shops, welche nachhaltige Produkte verkaufen und dir so den Stress im Kaufhaus ersparen lassen können. Wenn du nachhaltige Accessoires, Taschen, Yogaprodukte oder Spielzeug suchst, können wir dir unseren Online-Shop Korkallee empfehlen. Für Damen, Männer, Kinder und Babys haben wir allerlei Produkte, welche aus einem der nachhaltigsten Stoffe, nämlich Kork, hergestellt wurden.
Nachhaltige Beleuchtung
Lichterketten und Beleuchtungen draußen machen unser Haus oder Wohnung in der dunklen Winterzeit wieder heller. Sie zaubern uns eine gemütliche Weihnachtsstimmung. Doch nicht nur kostenbedingt ist solche Beleuchtung nachteilig, sondern auch für das Klima. Nach dem Unternehmen “Lichtblick” wird mit der Weihnachtsbeleuchtung in ganz Deutschland genauso viel Strom verbraucht wie in einer Stadt mit 220.000 Einwohnern im gesamten Jahr. Um deinen Geldbeutel und die Umwelt zu schonen, solltest du daher möglichst darauf achten, deine Weihnachtsbeleuchtung nicht durchgängig angeschaltet zu lassen, sondern nach Bedarf einzuschalten. Zudem ist empfehlenswert moderne LED-Lichterketten zu verwenden anstatt einer Lichterkette mit Glühlämpchen. Batteriebetriebene Lichterketten solltest du möglichst vermeiden. In Bezug auf Außenbeleuchtung sind solarbetriebene LED-Lichterketten empfehlenswert.
Veganes und nachhaltiges Essen
Traditionelles Weihnachtsessen in Deutschland ist alles andere als vegan: Weihnachtsgans, Roastbeef, Kartoffelsalat mit Würstchen oder Entenbraten zählen unschlagbar zu den beliebtesten Festgerichten. Es ist jedoch offensichtlicher denn je, dass Fleisch unsere Umwelt beträchtlich belastet. Die Viehwirtschaft ist aktuell für 14 % unserer Emissionen verantwortlich. Hinzu kommt, dass die Tiere unter extrem schlechten Bedingungen gehalten werden. Gänse stammen beispielsweise nicht aus Deutschland, sondern werden aus Osteuropa importiert und werden vor dem Schlachten katastrophal gemästet.
Ein Weihnachtessen kann auch ohne Fleisch gelingen. Vegetarische und vegane Gerichte können nicht selten sogar besser schmecken. Es ist außerdem nicht nur nachhaltiger, sondern auch gesünder. Zudem du kannst das Fest ohne schlechtes Gewissen an das Tierwohl genießen. Wie wäre es also mit einer veganen Kürbissuppe, ein Weihnachtssalat oder einer Süßkartoffel-Lasagne? Das Internet ist überlaufen mit köstlichen veganen Weihnachtsrezepten. Selbst bei dem Dessert geht es auch vegan, wie zum Beispiel mit einer veganen Mousse au Chocolat, einem veganen Spekulatius-Tiramisu oder einem warmen Apfelstrudel.
Nachhaltige Süßigkeiten und nachhaltiges Gebäck
Ob Schokolade, Lebkuchen oder Weihnachtsplätzchen, die Nascherei gehört häufig zu Weihnachten dazu. Mit dem Konsum von den süßen Leckereien entstehen jedoch häufig auch Mengen an Plastikmüll. Hinzu kommt, dass die Schokolade aus dem Supermarkt oft nicht gerade sehr nachhaltig ist. Die meiste Schokolade enthält nämlich Palmöl, zu dessen Gewinnung riesige Regenwaldflächen zerstört wurden. Auch die enthaltenen Mineralöle und Arbeitsbedingungen auf den Kakao-Plantagen sind nicht sonderlich nachhaltig. Beim Kauf von Schokolade solltest du daher darauf achten, dass kein Palmöl verwendet wurde und die Schokolade fair gehandelt wurde. Zudem sollte die Verpackung möglichst recycelbar sein. Solche Schokolade kannst du in der Regel in Unverpackt-Läden finden, aber auch in Bäckereien kannst du Weihnachtsleckereien wie Kekse, Lebkuchen und Pralinen finden. Deine Weihnachtskekse und Gebäck kannst du natürlich auch selbst machen. So kannst du selbst entscheiden, welche Zutaten du verwendest. Obendrein kannst du so deine Wohnung mit köstlichem Duft hüllen und festliche Weihnachtsstimmung hervorrufen.
DIY-Adventskalender und Adventskranz
Zu den beliebtesten Ritualen an Weihnachten gehört das tägliche Öffnen des Adventskalenders und das Anzünden der Adventskerzen. Doch fertige Kränze aus dem Geschäft sind häufig mit Plastikdekoration überlaufen. Zudem sind viele Kerzen aus Paraffin, was letztlich aufgrund des Erdöls alles andere als umweltfreundlich ist. Ähnlich verhält es sich bei gekauften Adventskalender. Egal ob der Beauty-Produkt-Kalender aus der Drogerie oder der klassische Schokoladen-Adventskalender, die meisten Kalender bestehen aus Plastik und nicht selten sind die Überraschungen im Adventstor auch in Plastik verpackt.
Die beste Möglichkeit, um dieses Problem zu umgehen, ist sich seinen eigenen Adventskranz und -kalender zu basteln. Für deinen Kranz kannst du beispielsweise Tannenzapfen, Zimtstangen und getrocknete Orangenscheiben verwenden. Bei den Kerzen solltest du darauf achten, dass du welche aus natürlichen Wachs verwendest, wie zum Beispiel Bienenwachs oder Stearin. Auch bei deinem Adventskalender kannst du kreativ werden und dir einen wiederverwendbaren Adventskalender basteln. Ein großer Vorteil dessen ist, dass du dir so auch die Geschenke im Inneren selbst auswählen kannst. So kannst du deinen Freunden und Verwandten ganz persönliche und obendrein nachhaltige Überraschungen machen.
Nachhaltiger Weihnachtsschmuck und Dekoration
Eines der schönsten Dinge an Weihnachten ist das Schmücken der Wohnung. Doch der meiste Weihnachtsschmuck ist nicht gerade sehr umweltfreundlich. Ein klassisches Beispiel dafür ist Lametta, welches aus metallisiertem Kunststoff hergestellt wird. Nach Weihnachten wird es zumeist direkt in den Müll geworfen wird. Nicht selten werden die Lametta-Reste auch gemeinsam mit dem Weihnachtsbaum entsorgt, wodurch diese schnell in die Umwelt gelangen können. Ein ähnliches Problem bereiten Christbaumkugeln. Auch diese bestehen manchmal aus Kunststoff, was unsere Umwelt belastet. Doch auch klassischen Christbaumkugeln aus Glas schaden unsere Umwelt, denn diese enthalten zumeist schädliche Schwermetalle. Jeder der seinen Tannenbaum schmückt, kennt das Szenario, wenn die gläsernen Kugeln herunterfallen und ein Scherbenhaufen entsteht. Wie die meiste andere Weihnachtsdekoration, gehören die Kugeln jedoch nicht in den normalen Müll, sondern in den Sondermüll.
Um dein Haus und Tannenbaum dennoch weihnachtlich zu schmücken, solltest du daher am besten auf natürliche Materialien setzen. Mit ein wenig Kreativität kannst du mit den Materialien, die du schon besitzt oder auf deinem Winterspaziergang findest, deinen eigenen einzigartigen Weihnachtsbaum-Schmuck basteln. Inspirationen und zahlreiche Do-it-Yourself-Anleitungen kannst du beispielsweise im Internet finden. Häufig ist der selbstgebastelte Schmuck sogar noch schöner als der klassische Schmuck aus dem Laden: Tannenzapfen, Zimtstangen, getrocknete Orangenscheiben oder Sterne, Engel und Weihnachtsmänner aus Stroh, Holz oder Pappe sind Beispiele.
Nachhaltiger Weihnachtsbaum
Rund 29 Millionen Weihnachtsbäume werden jedes Jahr verkauft. Die Tannen werden extra für Weihnachten auf Plantagen gezüchtet, wobei spezieller Dünger und Pflanzenschutzmittel eingesetzt wird. Dieser schadet jedoch den Wald, das Grundwasser und damit auch Tiere und Menschen.
Im Gegensatz dazu liegt bei Plastikbäume das Problem eher darin, dass diese aus PVC hergestellt wird, was erst nach Jahrhunderten abgebaut wird. Zur Herstellung werden fossile Brennstoffe wie Erdöl, Gas oder Kohle verwendet, welche die Umwelt und das Klima beträchtlich belasten.
Am umweltschonendsten wäre es natürlich, sich keinen Weihnachtsbaum anzuschaffen. Falls du jedoch nicht auf einen Weihnachtsbaum verzichten möchtest, solltest du dir am besten einen Holzbaum kaufen, welcher in der Region gewachsen ist und ein spezielles Bio- oder FSC-Siegel aufweist. Auch Mietbäume können eine nachhaltige Alternative darstellen: Zwar ist hier längere Transportwege erforderlich, doch die Bäume müssen nach Weihnachten nicht mehr weggeschmissen werden, sondern können wieder eingepflanzt werden.
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